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Ich bin Joshua Heimann, 1995 geboren und komme aus Gießen. Nach meinem Abitur wollte ich gerne Psychologie studieren, hatte aber mit meinem Durchschnitt von 2,4 keine Chancen auf ein Studium in Deutschland. Daher wollte ich mein Glück in Österreich versuchen, deren Zulassungssystem nicht nach dem Notendurchschnitt, sondern nach den Ergebnissen eines Einstellungstests filtert. Um diesen zu bestehen wollte ich zunächst mein Englisch aufbessern.

 

Zwar hatte ich überlegt nach Australien zu gehen, allerdings erschien es mir zu diesem Zeitpunkt sehr riskant mit schlechtem Schulenglisch in ein Land zu reisen und dort komplett auf mich allein gestellt zu sein. Also entschied ich mich in die USA zu fliegen und verbrachte dort ein Jahr in einer Gastfamilie und passte als Au Pair auf deren Kinder auf. 

 

Auf diese weise hatte ich ein sicheres Dach über meinem Kopf, musste mir keine Gedanken um Einkäufe machen und hatte zusätzlich noch ein geregeltes Einkommen.

 

Doch irgendwie fehlte es mir im Land der unbegrenzten Möglichkeiten an Freiheit, denn mit unter 21 Jahren ist da nicht viel los, man kommt in keine Clubs oder Bars und lernt nur schwer neue Leute kennen. Viele Au Pairs, so auch ich bleiben immer in ihren Au Pair Freundeskreisen und lernten selten Amerikaner kennen. Außerdem wohnt man als Au Pair bei seinem Arbeitgeber und muss sich in gewisser Weise anpassen.

 

Als ich dann wegen meinem Arbeitsvertrag den Einstellungstest für Psychologie in Österreich verpasste, beschloss ich recht spontan von Hawaii nach Australien, genauer gesagt nach Brisbane zu fliegen und ein Jahr Work and Travel zu wagen. Da war ich nun - zum ersten Mal in meinem Leben komplett frei, eines der besten Erlebnisse überhaupt und es stellt sich raus: Es ist gar nicht mal so schwer.

 

Hätte ich meinen Ratgeber gehabt wäre sicherlich alles unkomplizierter und effizienter verlaufen, aber im Nachhinein denke ich mir, dass ich es von Anfang an hätte wagen sollen. Ich hoffe, dass euch dieser Ratgeber bei der Vorbereitung und vor allem vor Ort weiterhilft und viel Zeit erspart, denn diese vergeht schneller, als man denkt. 

 

Rückblickend kann ich sagen, dass ich in meiner Zeit in Australien viel erwachsener wurde, was sich vor allem in Selbstständigkeit und Bodenständigkeit bemerkbar macht. Meine Zeit hier habe ich viel zum lesen und recherchieren benutzt, über Themen, die mich wirklich interessieren. Ich habe viel Zeit am Strand verbracht um nachzudenken und mir klar zu machen, was ich wie erreichen möchte. Außerdem habe ich mich ganz nebenbei mit Menschen aus aller Welt ausgetauscht, andere Kulturen kennengelernt und andere Weltansichten verinnerlicht. Ich bin reflektierter geworden und gehe jetzt mit mehr Selbstbewusstsein durchs Leben. Man knüpft im Ausland schnell Kontakte und bildet eine ganz besondere Beziehung zu vorher fremden Menschen. Ich habe noch immer Kontakt zu vielen Menschen, mit denen ich unvergessliche Erlebnisse geteilt und Erfahrungen gesammelt habe und ich freue mich sehr darauf nach und nach alle wieder zu treffen - sei es bei mir, oder ihn ihren Heimatstädten und Ländern.

Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen sich nicht nur mit deutschen, sondern vor allem mit Leuten aus anderen Ländern zu treffen, zu verabreden und auszutauschen, denn nur so verbesserst du wirklich dein Englisch und holst das meiste aus deiner Zeit im Ausland heraus.

Ich bin Tim Keßelnschläger, 23 Jahre alt und komme aus dem Norden Deutschlands - Genauer gesagt aus Lohne. Schon als Jugendlicher habe ich mir gedacht, dass ich nach meinem Abitur erstmal Geld verdienen möchte um mir dann meine eigene Firma aufzubauen oder um die Welt zu bereisen. Deshalb fing ich direkt nach meinem Abitur im Schichtsystem einer Kunststofffirma bei uns im Dorf an.

Nach 1 1/2-Jähriger stand der Entschluss fest die Welt zu erkunden und meine Arbeit zu kündigen.
Deshalb bin ich über Bangkok rüber zu den Phillipinen direkt nach Cairns.

In Cairns angekommen hat sich das Backpackerleben "schwierig" angefühlt. Es lief alles nicht wie erwartet und auch die Tax File Number zu beantragen hat ewig gedauert. Jobmässig hatten wir auch nach stundenlangem Suchen nichts in Aussicht, was mich und meine Freunde langsam zur Verzweiflung brachte.

Durch den ganzen Verzweiflungsstress hielt auch unsere kleine 3-Mann-Truppe dem Druck nicht lange stand und wir beschlossen nach ca 2 Monaten uns voneinander zu trennen. Nun auf mich alleine gestellt und immer noch keinen Job in der Tasche begann ich mich ernsthaft damit auseinanderzustezen, wie ich jetzt an Jobs komme und fand den Job meiner Reise :"Marland Mushrooms"- ein sehr sehr anstrengender Job aber die Bezahlung war überragend. Nach ca 5 Monaten Arbeit in diesem Betrieb hat mein Körper einen Schlussstrich gezogen. Dadurch , dass ich trotz Schmerzen und auch trotz Erkältung weiter arbeiten ging hat sich über lang eine Herzmuskelentzündung entwickelt.
Nach einer sehr Gedankensbetonten und unglaublich erweckenden 4-Wöchigen "Downphase" habe ich den Entschluss gefasst.
Ich wollte , dass dies niemandem so passiert wie es mir passiert ist. Ich entschloss mir alle Jobs in Australien anzuschauen , die vernünftig bezahlen. Wägte ab welche Körperlich anstrengend sind und welche einfach nur Sklaverei sind und erstellte eine gesamte Liste mit den besten Jobs und mit der geringsten Körperlichen Belastung. 

Mittlerweile haben wir uns vorallem auf Au-pair und Job-vermittlung spezialisiert. Durch unseren 2 jährigen Aufenthalt in Australien und der großen Anzahl an Arbeitgebern für die wir gearbeitet haben, haben wir uns ein Netzwerk erarbeitet, welches uns ermöglicht Kunden gegen eine geringe Gebühr zu vermitteln.
Mehr dazu findest du hier