Allgemeines zur Jobsuche

Zusammenfassung:

  • Oft bewerben und nicht auf Rückmeldungen warten

  • Bei unregelmäßiger Bezahlung neuen Job suchen

  • Bezahlung pro Stunde ist in den meisten Fällen viel mehr als "piece rate"

  • Du findest Jobs am einfachsten im Internet (Gumtree, Indeed, fruitpickingjobs.com.au), über andere Backpacker und "Working Hotels"

  • WOOFing (= arbeiten für Unterkunft und Essen) kann tolle Erfahrungen liefern

  • Übersicht und weitere Informationen zu möglichen Berufsfeldern weiter unten

Es gibt in Australien viele Jobs, wenn man weiß, wo man suchen muss und sich nicht sofort entmutigen lässt. Warte nicht auf eine Rückmeldung des Arbeitgebers, du wirst allermeistens nicht einmal eine Absage bekommen. Bewerbe dich auf so viele Jobs wie möglich, annehmen musst du sie ja nicht. Viele Arbeitgeber wollen, dass du mindestens 3 Monate bei ihnen bleibst. Solltest du dich glaubhaft darauf einlassen können, sind deine Chancen am größten genommen zu werden. Dein Arbeitsverhältnis wird höchstwahrscheinlich “Casual” sein, das heißt, dass du jederzeit gekündigt werden kannst, aber im Gegenzug auch jederzeit gehen kannst, selbst wenn du dich vorher auf eine Mindestdauer des Arbeitsverhältnisses eingelassen haben solltest. In Australien ist es üblich alle zwei Wochen (engl.: “fortnightly”) bezahlt zu werden. Manche Firmen zahlen sogar wöchentlich. Achte unbedingt darauf, dass du regelmäßig “Payslips” erhältst, auf denen die Anzahl der Stunden steht, die du gearbeitet hast, sowie dein Gehalt abzüglich Steuern etc. Kontrolliere diese Angaben in jedem Fall, da hier gerne mal ein paar Stunden unterschlagen werden. Apps wie “Stempeluhr” können dir dabei helfen die Übersicht über geleistete Arbeit zu behalten.

 

Rede unbedingt mit deinem Arbeitgeber, sollte es zu unregelmäßigkeiten bei deiner Bezahlung kommen, oder diese gar ausbleiben. Wenn sich daran nicht schnell etwas ändert  solltest du das Arbeitsverhältnis  beenden und so schnell es geht etwas anderes suchen. Es kommt häufig vor, dass Farmer hoch verschuldet sind und sich mit ihrer eigenen Farm übernommen haben. Sie können also nicht bezahlen und ihre einzige Hoffnung ist die kommende Ernte, sollte diese Ausbleiben oder weniger Ertrag bringen als erwartet hast du zwar mühevoll alles geerntet, wirst aber niemals dafür bezahlt werden. Stories wie diese hört man immer wieder. Verlasse also die Farm so schnell es geht, bevor du zu viel Zeit und Geld verschwendest.

 

Piece rate jobs (Bezahlung pro kg) sind im allgemeinen eher zu vermeiden. Es mag zwar sein, dass es Ausnahmen gibt, meistens wirst du allerdings nicht in der Lage sein in einer vertretbaren Zeit den Job für dich lukrativ zu machen, geschweige denn den Mindestlohn zu erreichen.Der Grund dafür ist, dass du beim Piece-Rate picken eine immense Schnelligkeit an den Tag legen musst , die du nur durch monatelanges Training erreichen wirst. Tageslöhne von 50-70 Dollar sind bei Anfängern keine Seltenheit. Bei einem Mindestlohn Job könntest du in der selben Zeit über 150 Dollar verdienen. Nimm dir also Zeit einen guten Job zu finden, auch wenn du etwas weiter dafür fahren musst.

 

Viele Jobs kannst du durch Freunde in Hostels vermittelt bekommen, auf Gumtree, Indeed, frutipickingjobs.com.au und diverse andere australische Websites finden. Zudem gibt es auch sogenannte “Working Hostels”, die besonders in Regionen mit vielen Farmen angesiedelt sind (bspw Mildura, Bundaberg). Da lohnt es sich allerdings Bewertungen durchzulesen und genau darauf zu achten, wo du unter kommst, denn auch hier gibt es viele schwarze Schafe. Es ist immer eine gute Idee sich so viel wie möglich mit anderen Backpackern auszutauschen, so besserst du auch ganz nebenbei dein Englisch auf.

 

Besonders interessant, wenn du bspw. kein Arbeitsvisum bekommen konntest, oder einmalige Erfahrungen sammeln möchtest ist das sogenannte WWOOFing. Hier kannst du für Unterkunft und Verpflegung arbeiten. So könntest du beispielsweise in einem Surfcamp aushelfen oder Tierbabys versorgen. In der Regel arbeitet man 4-6 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche. Es empfiehlt sich genau darauf zu achten wo du deine Zeit verbringst, denn viele Farmen bieten keine besonderen Erlebnisse, sondern suchen nur nach billigen Arbeitskräften. In diesem Fall kannst du deine Zeit besser nutzen und bspw. in der selben Zeit mindestens 660 Dollar verdienen.

 

Die größten Plattformen für WWOOFing sind:

wwoofinternational.org

helpx.net

workaway.info

 

Lebe vom Gehalt des letzten Monats” ist einer der besten Tipps, die ich je bekommen habe.  Solltest du dies umsetzen können, hast du immer noch genug Ersparnisse um zu gehen, wenn es dir nicht gefällt und kommst nicht in die unangenehme Lage einen schlecht bezahlten Job annehmen zu müssen.

Schritt 2

Tax File Number

Das Wichtigste weißt du jetzt!

Die Allgemeinheiten zur Jobsuche sind immens wichtig und einzualten. Vorallem bei Nichtbezahlung musst du dringend direkt den Arbeitgeber wechseln. Woofing bietet sich an aber spült allerdings kein Geld in deine Kasse. Genausowenig zählt dies für dein 2nd year Visa.

Man sollte sich also darüber im Klaren sein ......

© 2019 Joshua Heimann & Tim Keßelnschläger  Impressum und Datenschutz Kontakt

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